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=== Spender der Krankensalbung === Das Sakrament wird durch den zuständigen Pfarrer gespendet. Kann die Erlaubnis des Ortsbischofs angenommen werden, dürfen es auch andere Priester spenden. Im Notfall darf und soll dieses Sakrament jedoch jeder Priester spenden. Im Codex Iuris Canonici heißt es dazu: „Die Krankensalbung spendet gültig jeder Priester, und nur er.“ Wichtig für das Zustandekommen des Sakraments ist die entsprechende Absicht („Intention“) des Spenders, das Sakrament spenden zu wollen. Als Begründung dafür, dass ausschließlich Priester die Krankensalbung spenden dürfen, wird Jak 5,14 angeführt:
Quellen: de.wikipedia.org
Der Liturgiewissenschaftler Andreas Odenthal verweist darauf, dass „πρεσβύτεροι“ (‚Älteste‘) hier „Priester“ bedeute. Zudem bestehe nur dann, „wenn ein Priester die Krankensalbung spendet, […] für den Kranken oder Sterbenden auch die Möglichkeit, die Beichte abzulegen“.
Quellen: de.wikipedia.org
Wird die Krankensalbung Sterbenden gespendet, so wird der Kranke, soweit er hierzu jeweils noch in der Lage ist, auch mit den Sakramenten der Buße (vor der Krankensalbung) und der als Wegzehrung gespendeten Kommunion (nach der Krankensalbung) versehen (daher der Name „Versehgang“). Wenn der Kranke nicht mehr in der Lage ist, die Kommunion unter der Gestalt des Brotes zu empfangen, kann sie ihm auch unter der Gestalt des Weines gereicht werden. Gemäß vom Papst erteilter Vollmacht spendet der Priester zusätzlich den mit vollkommenem Ablass verbundenen apostolischen Segen. Ist der Sterbende nicht gefirmt, kann ihm der Priester auch dieses Sakrament spenden. Man spricht in diesen Fällen von den Sterbesakramenten. In früheren Jahren ging in ländlichen Gebieten bei einem solchen Versehgang der Priester in Chorkleidung in Begleitung eines Ministranten zum Haus des Kranken, der Ministrant trug ein Licht und eine kleine Schelle, um Entgegenkommende auf die Gegenwart des Allerheiligsten aufmerksam zu machen. Heute kommt der Priester meist allein ins Haus, zur Spendung der Krankensalbung soll sich aber, wo immer möglich, eine kleine Gemeinde versammeln. Im Haus des Kranken soll, wenn möglich, ein mit einem weißen Tuch bedeckter Tisch für die heiligen Öle, Kerzen, ein Kruzifix und ein Gefäß mit Weihwasser mit Aspergill oder einem Zweig zum Besprengen mit Weihwasser bereitgestellt werden. Hierzu war in den Familien vielfach eine sogenannte Versehgarnitur mit den nötigen Ausstattungsgegenständen vorhanden.
Quellen: de.wikipedia.org
In den orthodoxen Kirchen wird die Krankensalbung am Nachmittag des Mittwochs der Karwoche gespendet. Nicht nur Kranke, sondern alle Gläubigen können das Sakrament empfangen, und im Vordergrund steht die Sündenvergebung als Wirkung des Sakramentes. Auch die Spendung an einem anderen Tag oder an einen einzelnen Kranken in dessen Wohnung ist möglich, allerdings auch dann immer in Gemeinschaft. Die Salbung wird jedem Empfänger nacheinander von sieben Priestern gespendet, in kleineren Gemeinden können es auch nur zwei oder drei Priester sein, im Notfall einer. Auf einem Tisch werden ein Ölgefäß bereitgestellt, in welches Salböl und Wein oder Wasser gegossen werden (vgl. Lk 10,34 ), ferner ein Evangeliar und eine Schüssel mit Weizen oder Mehl als Sinnbild des aufkeimenden Lebens (Joh 12,24 ). Die Feier beginnt in der Vollform mit einem verkürzten Morgengebet (Ὂρθρος Órthros) aus dem kirchlichen Stundengebet. Die Priester tragen Kerzen in den Händen, das Öl, die Kirche und alle Anwesenden werden mit Weihrauch beräuchert. Dann wird das Öl mit einer Fürbittlitanei und einem Segensgebet gesegnet: „Dass dieses Öl durch die Kraft, die Wirksamkeit und das Herabkommen des Heiligen Geistes gesegnet werde, lasset zum Herrn uns beten.“ Das Öl möge „denen, die damit gesalbt werden, zur Heilung und zur Vertreibung jedes Leides, der Befleckung des Leibes und des Geistes und jeden Übels“ gereichen, damit dadurch der Name Gottes verherrlicht werde.
Quellen: de.wikipedia.org
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